Vogelburg 2005
August 2005
Bei einem Besuch der Vogelburg im August 2005 konnten wir folgende positive Veränderungen feststellen:
- Sowohl für Wellensittiche als auch für Agaporniden sind großzügige Volierenanlagen entstanden. Ausgestattet waren sie zum Zeitpunkt unseres Besuches mit frischen Ästen, die von den kleinen Gesellen eifrig benagt wurden.
- Auch die Beos können sich über eine großzügige Volierenanlage freuen...
- Insgesamt sind die neuen Häuser in der Vogelburg viel heller und luftiger gebaut - viele Fenster in Decke und Wänden lassen die Räume großzügig wirken. Die älteren Häuser wurden um zahlreiche Fenster und Oberlichter erweitert...
- Insgesamt erscheint mir die Zusammensetzung der Vögel in den einzelnen Häusern sehr harmonisch.
- Weitere Bauaktivitäten sind auf der Vogelburg zu erkennen. Hier entsteht beispielsweise eine Altenstation für die über 40-jährigen Papageien. Auch dieses Gebäude ist hell.
![]() Voliere für Agaporniden |
![]() wo die Liebe hinfällt |
![]() Voliere für Beos |
![]() Fenster im Amazonenhaus |
![]() neue Räume - hier wurde auch auf Wandfarben geachtet |
![]() Die Vögel haben in diesem Haus sogar die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Dieser Vogelbereich wird nochmals durch Fensterscheiben von den Besuchern separiert. |
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![]() geplante Altenstation |
Der Boden und die Wände sind auch bei den neu entstehenden Gebäuden im Stil der Vogelburg gebaut: aus Natur-/Pflastersteinen mit Betonfugen. Dies ist zwar ein Markenzeichen der Vogelburg und passt sich auch perfekt in die landschaftliche Umgebung ein - es hat allerdings m. E. einen großen Nachteil: Die Putzarbeiten sind sehr aufwändig. Eine gründliche Reinigung wird nie möglich sein, da sich Bakterien und Schmutz in den Fugen und der porösen Steinoberfläche absetzen. Zudem konnte ich in der neu entstehenden Altenstation keinen Ablauf für Putzwasser auf dem Volierenboden erkennen.
Kritikpunkte sehe ich wie folgt:
- Obwohl die Gebäude einen gepflegten Eindruck machen, riechen sie sehr intensiv nach Vögeln und Vogelkot. Dies wirkt auf mich teilweise abstoßend. Ich selbst sehe Ursachen für den Geruch vor allem in der Bauweise der Häuser. Könnten sie in regelmäßigen Abständen abgedampft werden und wäre die Oberfläche weniger porös, würde es m. E. weniger intensiv riechen. Unter Umständen liegt eine Ursache für den Geruch auch im Bodeneinstreu...
- Wie bereits bei den letzten Besuchen fielen mir die Kerker-Behausungen negativ auf. Auf dem unteren Bild sieht man zwei traurig wirkende Molukkenkakadus, die einen solchen Kerker bewohnen...
- Schlussendlich kritisiere ich, dass das Füttern von selbst mitgebrachtem Obst nicht erlaubt ist. Laut Aussagen der Besitzer sei es in der Vogelburg möglich, das Obst am Eingang abzugeben. Gefüttert würde in der Vogelburg nur 'von hinten' - zudem würden Fliegen durch die Obstreste angezogen. Ist das Füttern von Obst also verboten, weil sich dadurch der Putzaufwand vermehrt???
- Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn zusätzlich zu der Fütterung mit weißen und schwarzen Sonnenblumenkernen auch das Verfüttern von gewaschenem Obst erlaubt wäre. Sinnvoll könnte hier beispielsweise auch der Verkauf von Äpfeln o. ä. sein. Die Vögel der Auffangstationen sind generell dankbare Obstabnehmer, wie uns von unseren Besuchen im N.O.P. bekannt ist: Es bleiben hier selten größere Reste zurück...
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![]() geplante Altenstation |










