Loro Parque - Allgemeiner Bericht 2004

Impressionen aus dem Park

Im folgenden werde ich nur einige Stationen, die uns im Loro Parque besonders gut gefallen haben, bebildert darstellen. Auf die papageienrelevanten Themen gehe ich in ausführlichen Einzelberichten ein. Absolut gepflegt und sehr schön angelegt ist die allgemeine Parkanlage.

Loro Parque Loro Parque

Ein absolutes Highlight ist natürlich der Planet Penguin. Hier leben Königs-, Esels- und Felsenpinguine bei arktischen Temperaturen. Der Besucher selbst beobachtet die Tiere von außen: Wie kalt es wirklich innen drin ist, kann man erahnen, wenn man das Personal mit Handschuhen, Anorak und Mütze auf dem Eisberg Schnee schaufeln sieht. Die Pinguine sind übrigens ziemlich neugierig. Der Taucher, der hier Reinigungsarbeiten unter Wasser durchführt, wird von einem Humboldt-Pinguin überwacht.

Pinguinarium

Pinguinarium Pinguinarium

Weiter geht es mit der Gorilla- und Schimpansenanlage.

Gorillas Schimpansen

Ein Blick ins Aquarium mit dem 18 Meter langen Haifischtunnel.

Im Haifischtunnel Im Haifischtunnel

Tolle Bilder sind uns gelungen bei den Jaguaren: Hier leben ein schwarzes Jaguarweibchen und ein leopardengemustertes Männchen zusammen.

Jaguar Jaguar Jaguar

Auch unsere Beobachtungen bei den Alligatoren waren sehr bemerkenswert. Die Reinigungsarbeiten in der Alligatoren-Anlage stoßen bei den kleinen Fischen auf sehr großes Interesse...

Alligator Alligator

Auf der Tigerinsel leben ein weißes Männchen und ein getigertes Weibchen zusammen. Morgens waren beide Tiere meist sehr aktiv.

Tigerinsel Tigerinsel Tigerinsel

Die Shows

Von allen angebotenen Shows hat mir die Seelöwen-Show am besten gefallen: Ich wusste bisher nicht, wie gelehrig diese Tiere sein können (Foto links). Tolle Interaktionen Mensch / Delfin gab es in der Delfin-Show (Foto rechts). Beide Shows waren musikalisch genial untermalt.

Defin-Show

Die Loro-Show war für mich kein persönlicher Favorit: Hier zeigen Aras und Kakadus Kunststückchen wie Auto fahren, Fahne hissen, Puzzle sortieren usw. Wahrscheinlich bin ich selbst zu sehr auf meine Mohrenkopfpapageien fixiert: Aber ich musste mir immer denken, dass meine Vögel bei dem Applaus der Zuschauer und der lauten Musik (beides wurde in der Halle noch verstärkt) höchstwahrscheinlich an einem Panikanfall gestorben wären.
Dennoch hatte ich das Gefühl, dass die dort präsentierten Papageien gerne ihre Kunststückchen machten: Wer nicht mitmachen wollte, wurde auch nicht dazu gezwungen. Mitarbeit auf freiwilliger Basis, sozusagen. Am beeindruckendsten war für mich der Freiflug der Aras und Kakadus in Kombination mit einem kleinen Schwarm Sonnensittiche. Davon ist mir leider keine einzige gute Aufnahme gelungen...

Loro-Show

Discovery-Tour

Enttäuscht waren wir von der Discovery-Tour: Sie brachte für uns doch recht wenig neue Informationen. Lediglich die Blicke in die "Villa Gorilla", auf die Zusatzbecken für die Delfine und in den Maschinenraum des Pinguinariums waren nur Teilnehmern der Discovery-Touren vorbehalten. Zwar wurde die Geschichte des Loro Parque mit einigen (lustigen) Anekdoten untermalt. Dennoch blieb alles ziemlich oberflächlich.

Villa Gorilla

Papageienhaltung im Loro Parque