Veränderung an der Nasenhaut

Mitte April 2007 konnten wir eine winzige Veränderung an Moglis Nasenhaut feststellen: An seinem rechten Nasenloch war eine minimale Schwellung zu sehen. Nichts beängstigendes, lediglich die Optik stimmte nicht. Eine Woche später allerdings war die Schwellung offensichtlich: Ein linsenförmiges Gewebe ähnlich einem Schorf auf einer Wunde war nun feststellbar. Wir vermuteten entweder eine kleine Verletzung, die abheilte, oder eine entzündete Haardrüse auf der Nasenhaut. Mogli machte einen munteren und gesunden Eindruck - die Stelle war nicht schmerzempfindlich; sie beeinträchtigte Mogli überhaupt nicht. Wir betupften die Stelle prophylaktisch mit Betaisadona-Lösung.
Circa drei Wochen nachdem wir die Schwellung zum ersten Mal konstatierten, war dieser „Schorf“ immer noch vorhanden. Wir entschlossen und daraufhin, einen Tierarzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu erfahren. Wir vermuteten natürlich einen Zusammenhang mit Moglis Aspergillose, beispielsweise ein Pilzgranulom, wie es häufig bei Graupapageien vorkommt.

Moglis Nasenhaut

Der Tierarzt stellte allerdings nichts dergleichen fest: Die Veränderung auf der Nasenhaut sei eine abgeheilte Entzündung, die sich mit dem Finger wegkratzen ließ. Durch Moglis Nasenhaare war dieser Schorf nicht so ohne weiteres zu entfernen. Wir hatten zu Hause nicht an der Hautveränderung herum experimentiert, da wir ja nicht genau wussten, um was es sich handelte. Wir sind natürlich erleichtert, dass sich die Situation auf diese Weise entschärfte, hatten wir doch schon mit einer Operation in Folge eines Pilzgranuloms gerechnet... So zeigt sich: Lieber einmal zu oft zum Tierarzt gehen - es muss nicht alles 'the worst case' sein. Weiterhin sind wir natürlich sehr zufrieden mit dem Aspergilloseverlauf von Mogli: Der Tierarzt hörte Mogli ab und stellte keinerlei Atemgeräusche fest!

Der Hautschorf mit Nasenhaaren