Transport zum Tierarzt

Selbst wenn man versucht, seine Vögel möglichst optimal zu halten, sind Krankheiten nicht immer zu vermeiden. Nicht jeder Tierarzt kennt sich dabei übrigens mit Papageien und Sittichen aus. Hier ist es wichtig, einen papageienkundigen Tierarzt aufzusuchen, selbst wenn der Anfahrtsweg dann ein bisschen länger dauern sollte. In der Linkliste haben wir einige Tierärzte im Großraum Stuttgart aufgeführt, die sich mit Papageien auskennen. Generell stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, den Vogel zum Tierarzt zu transportieren: Transport in der Transportbox (Katzentransporter) oder Transport in einem kleinen Käfig. Wir selbst haben unsere Vögel bisher immer im Käfig transportiert. Obwohl wir einmal wegen Mogli, das andere Mal wegen Ali den Tierarzt aufsuchen mussten, haben wir immer beide Tiere zusammen zum Tierarzt transportiert. Wir gehen davon aus, dass es für einen Vogel größeren Stress bedeutet, alleine transportiert zu werden. Auch hier gilt wohl: Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Transportbox mit Küchenpapier ausgelegt

Vorteile: 

Nachteile: 

Transportkäfig

TransportkäfigVorsicht: Die Tür sollte groß genug für die Papageien sein! Auf schwingende Dinge (Schaukeln, Spielzeug, Fruchtspieß...) sollte verzichtet werden. Für den Transport können 1-2 Seiten des Käfigs abgehängt werden.

Vorteile:

Nachteile:

Logisch ist auch, dass es sich hier bei jedem Tier wohl um eine Einzelfallentscheidung handelt, ob es alleine oder zu zweit zum Tierarzt gebracht wird, ob ein Käfig oder eine Transportbox besser geeignet ist. Was hat der Vogel? Wie reagiert er auf eine längere Autofahrt? usw. Für den Transport sollte Wasser, Futter und eventuell ein bisschen Obst für die Tiere bereit stehen. Wasser kann während der Fahrt auch in Form von Trauben, Äpfeln... angeboten werden. In der Tierarztpraxis kann dann das Wassergefäß aufgefüllt in den Käfig gehängt werden.