Kletterbaum unserer Papageien
Auch Kletterbäume müssen regelmäßig ersetzt und weiterentwickelt werden. Es gibt mittlerweile viele Kletterbäume und Freisitze zu kaufen. Wir stellen unseren Kletterbaum jedoch lieber selbst her, da es wirklich Spass macht, Spielzeug für die Vögel zu basteln. Mittlerweile haben wir schon verschiedene Kletterbaum-Modelle hergestellt und getestet. Schaut selbst...
Generation III: Modell 2007
Im Juni 2007 entschlossen wir uns spontan zu der Herstellung eines neuen Kletterbaums für Mogli und Ali.

Modell 2007 |
 Kletterbaum 2007 mit Fensterfreisitz |
Die Bodenplatte hat nun die Maße 60*80 cm. Die Parkettrollen sind sehr groß, so dass man den Kletterbaum problemlos über Unebenheiten auf dem Boden schieben kann: Unsere Mohren nagen sehr viel, so dass während des Freiflugs auf dem Boden Ast- und Korkstückchen liegen; unseren alten Kletterbaum konnten wir aufgrund seiner kleinen Rollen hier nur schlecht verschieben, da die Rollen blockierten.
Auf der Bodenplatte sind vier Vierkanthölzer (das längste: 160 cm) montiert. An den Vierkanthölzern wurden einige Naturäste festgemacht: Diese Aststücke werden ganz einfach mit Schrauben an jeweils zwei Vierkanthölzern befestigt. Einige Seile lockern den Kletterbaum auf.
Im Gegensatz zu unserem alten Kletterbaum haben wir hier kein Spielzeug (außer Seile und Fensterfreisitz) befestigt. Der alte Kletterbaum wirkte sehr voluminös; er war zudem relativ schwierig zu reinigen. Unsere Mohren sind an Spielzeug meist nicht interessiert: Sie benagen stattdessen lieber Naturäste oder Korkuntersetzer von Ikea.
Ein neuer Freisitz für das Arbeitszimmer musste natürlich auch hergestellt werden: Da wir uns häufig während des Freiflugs am PC aufhalten, haben wir auch im Arbeitszimmer einen kleinen Tischfreisitz montiert, auf dem die Vögel sitzen und nagen können. Für diesen Freisitz sind Naturhölzer auf einer abwaschbaren Bodenplatte montiert. Der Freisitz steht oberhalb unseres PCs: Der PC ist mit einer großen Holzplatte vor Kot geschützt. Natürlich sitzen unsere Mohren viel lieber auf dem Bürostuhl und zernagen die Lehne. Hier haben wir mittlerweile kapituliert: Der Stuhl wird nun mit einem alten Spannbetttuch abgedeckt...

Freisitz im Arbeitszimmer |

Mogli, der Chef |
Generation II: Modell 2000-2007
Dieser Kletterbaum ist auf einer abwaschbaren Platte auf Rollen befestigt. Das Grundmodell des Kletterbaums ist ein sehr dickes Vierkantholz. Hier werden die Gewindeschrauben befestigt (Kurze Schraubenteile auf Bild No 1). Die Naturäste werden mit dem entsprechenden Drehgewinde versehen. Dabei werden die Drehgewinde mit dem Bohrer in die Naturäste gedreht, siehe Bild No 2. Die Naturäste werden nun in die Gewinde am Vierkantholz gedreht, siehe exemplarische Darstellung Bild No 3. Nun werden Haken zum Befestigen des Spielzeugs angebracht.

No 1
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No 2 |

No 3
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So nicht!!! |
Die Schraubgewinde, die wir zuerst für unseren Kletterbaum verwendeten, haben wir als viertes Foto eingestellt. Sie mussten meist in das Vierkantholz geleimt werden! Sehr unpraktisch... Die oben gezeigten Schrauben dagegen sitzen ohne Leim und andere Hilfsmittel bombenfest. Unser Dank bezüglich dieser wesentlichen Verbesserung gebührt Alfred und Helga, den Futtergebern von Jerry und Kira! Unter der Rubrik Gastberichte könnt ihr mehr über die Mohren Jerry und Kira nachlesen. Dieser Kletterbaum hat die Vorteile, dass der Vogelkot auf die dafür vorgesehene Bodenplatte fällt; er verschiebbar ist, wenn er mal im Weg sein sollte; die Äste einzeln und problemlos ausgetauscht werden können.
Der Kletterbaum wird sehr gerne angenommen, zumal die Vögel von hier bequem durch das Fenster auf den Balkon und nach draußen schauen können. Die Tiere wissen zudem genau, was sie dürfen und was nicht, so dass wir sie wirklich nur selten von anderen, nicht erwünschten (Spiel)Plätzen verscheuchen müssen.
Generation I: Modell 2002
Um den Freiflug sowohl für uns als auch unsere Mohren angenehmer zu gestalten, haben wir ihnen schon vor ihrem Einzug einen Kletterbaum gebastelt. So wissen unsere Vögel gleich, wo sie sich aufhalten dürfen, und wir selbst müssen sie nicht ständig von irgendwelchen verbotenen Stellen verjagen. Gut, mittlerweile haben die Vögel sich viel mehr für den Freiflug erobert, aber davon später mehr. Zusammenleben besteht nun mal aus Kompromissen... Zu Beginn hatten wir einen Kletterbaum gebastelt, bei dem Weidenäste in einem Übertopf eingegipst und mit Sand stabilisiert waren. Das hört sich schwer an, und es war auch schwer. Der Kletterbaum No1 war zwar sehr hübsch und auch bei Mogli und Ali sehr beliebt, aber er war äußerst unpraktisch. Da er sehr ausladend war, fiel der Vogelkot nicht nur auf das dafür vorgesehene PVC, sondern auch aufs Parkett. Der Baum konnte aufgrund seines Gewichts nicht verschoben werden usw. Nach einem halben Jahr machten wir deshalb nochmals einen Kletterbaum, bei dem wir die Kritikpunkte an unserem ersten Versuch gleich einarbeiteten.
