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Infoseite über Mohrenkopfpapageien
Krankheiten bei Mohrenkopfpapageien
Transport zum Tierarzt

Selbst wenn man versucht, seine Vögel möglichst optimal zu halten, sind Krankheiten nicht immer zu vermeiden. Nicht jeder Tierarzt kennt sich dabei übrigens mit Papageien und Sittichen aus. Hier ist es wichtig, einen papageienkundigen Tierarzt aufzusuchen, selbst wenn der Anfahrtsweg dann ein bisschen länger dauern sollte. In der Linkliste haben wir einige Tierärzte im Großraum Stuttgart aufgeführt, die sich mit Papageien auskennen. Generell stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, den Vogel zum Tierarzt zu transportieren: Transport in der Transportbox (Katzentransporter) oder Transport in einem kleinen Käfig. 

Transportbox mit Küchenpapier ausgelegt

Vorteile: 

  • Tiere können nicht vom Ast fallen und sich verletzen.-
  • Für kranke und schwache oder sehr junge Tiere geeignet.
  • Vogel ist im Behältnis geschützt.

Nachteile: 

  • Tiere sehen nur bedingt, was passiert.
  • Vogel sitzt im Kot.
  • Futter kann nur bedingt gereicht werden.

Transportkäfig

Vorsicht: Die Tür sollte groß genug für die Papageien sein! Auf schwingende Dinge (Schaukeln, Spielzeug, Fruchtspieß...) sollte verzichtet werden. Für den Transport können 1-2 Seiten des Käfigs abgehängt werden.

Vorteile:

  • Vögel können gut zu zweit transportiert werden.
  • Blickkontakt Tier-Mensch ist jederzeit möglich.
  • Futtergefäße können stabil befestigt werden.

Nachteile:

  • Verletzungsgefahr bei der Autofahrt durch Fallen vom Ast.

Logisch ist auch, dass es sich hier bei jedem Tier wohl um eine Einzelfallentscheidung handelt, ob es alleine oder mit seinem Partnervogel zum Tierarzt gebracht wird, ob ein Käfig oder eine Transportbox besser geeignet ist. Was hat der Vogel? Wie reagiert er auf eine längere Autofahrt?

Für den Transport sollte Wasser, Futter und eventuell ein bisschen Obst für die Tiere bereit stehen. Wasser kann während der Fahrt auch in Form von Trauben, Äpfeln... angeboten werden. In der Tierarztpraxis kann das Wassergefäß aufgefüllt in den Käfig gehängt werden.